go-qi
loving & losing and feeling it all

Alles darf sein. Eine Befreiung.
Wie kann man sich wirklich befreien?
Befreien wovon?, fragst du.
Von der nagenden Unzufriedenheit, vom Unglücklichsein, vom Leiden…
In Wahrheit gibt es nur eine einzige Befreiung, die von unserem eigenen, zwanghaften Verstand, von unseren eigenen, zermürbenden Gedanken und der Vorstellung, es müsste anders sein.
Das, was weh tut
Das was weh tut ist gleichzeitig das, was hilft: die radikale und schmerzhafte Aufgabe der eigenen Erwartungen.
Egal, ob sie von anderen geweckt wurden, oder ob du sie dir selbst ausgemalt hast.
Freiheit heißt immer nur dem zu vertrauen, was ist. Nie dem, was der Verstand erzählt, was sein könnte, was er gerne hätte. Er ist ein Lügner, er erfindet Geschichten, er kann ja nicht anders. Er ist von Natur aus verantwortungslos, er muss es nicht ausbaden.
Das musst du.
Sein mit dem, was ist, ist die Antwort. Immer.
Die Wahrheit
Menschen sind Programme auf zwei Beinen. Sie sind nicht die Handelnden, ihre Programmierung steuert sie. Kein Mensch hatte je irgendetwas unter Kontrolle, sie tun nur so. Das ist die Wahrheit.
Radikale Vergebung
Da Menschen Programme auf zwei Beinen sind, können wir ihnen radikal vergeben. Sie machen es nicht, sie werden von ihrer Konditionierung gelebt und wiederholen diese in ewigen, generationenübergreifenden Dauerschleifen, bis der eine in der Ahnenlinie kommt, der sie unterbricht.
Die radikale Erlaubnis
Was nun? Die Antwort ist, alles darf sein, wie es ist. Unser Wunsch, die Dinge mögen anders sein, hat uns soviel Kraft gekostet. Die holen wir uns jetzt zurück, indem wir zurück in unsere Mitte gehen. Sind wir in unserer Mitte, fangen die Dinge ganz von selbst an, sich zu verändern.
Unserer Wahrnehmung vertrauen
Oft vertrauen wir lieber dem Verstand, das hat man uns so beigebracht. Doch fangen wir an, unserer Wahrnehmung zu vertrauen, also den Botschaften, die uns der Körper schickt, wird sich unser Leben verändern. Wir werden Dinge und Menschen verlieren, aber die haben sowieso nicht wirklich zu uns gehört – oder ihre Zeit ist einfach gekommen. Neues wird in unser Leben treten, und es wird Überraschungen für uns bereithalten.
Gefühle fühlen
Das ist fundamental. Unsere Gefühle fühlen, die angenehmen und die unangenehmen. Das ist sehr schwer, wurde es uns doch regelrecht abtrainiert. Aber was wir in den Untergrund verbannen, was wir uns nicht erlauben, zu fühlen, bestimmt uns ein Leben lang. Und wer den Schmerz wegdrückt, drückt auch die Freude weg. Sobald wir uns erlauben, unsere Gefühle zu fühlen, treten wir in eine neue Dimension ein. Ein Wunder geschieht.
Radikale Stille
Die einen hassen die Stille. Sie lenken sich permanent ab, nur damit sie nicht in Kontakt mit dem kommen, was in ihnen ist. Mit diesem Monster, das sie so sehr fürchten, dem Monster namens „Wahrheit“. Wie ihre Kindheit wirklich war. Was man ihnen angetan hat, auch wenn sie sich weigern, sich daran zu erinnern. Der Schmerz, den sie verdrängen, koste es was es wolle – oft kostet es sie auch ihre Beziehung. Die Fähigkeit zu Nähe, zu Tiefe, emotional erreichbar zu sein. Diese tiefe Wunde, die da ist. Die wollen sie nicht fühlen, deshalb fürchten sie die Stille wie der Teufel das Weihwasser. Die anderen verlieben sich in die Stille. Sie lieben es, den Lärm der Welt zurückzulassen und die Süße der Stille zu genießen. Immer öfter. Immer mehr. Am besten jeden Tag. Und in der Stille, da geschieht ein Wunder. Unsere Verletzungen fangen an, sich aufzulösen. Wie ist das möglich? Im Innehalten und Lauschen bricht das getrennte Selbst zusammen und die Liebe der Quelle wird spürbar. Sie ist es, die diese Verletzungen aus unserem System heraus brennt, eine nach der anderen, bis nur mehr Sanftheit und Freude übrig bleiben.
Die Magie, die das Leben leicht macht
Magie tritt ein, wenn wir erkennen, wir haben es nicht in der Hand. Wir tun, was wir tun. Und was wir nicht tun, tun wir nicht. Das was geschehen soll, geschieht. Und das andere nicht. Wir sind machtlos. Das kann einen in die Ohnmacht führen, oder in die Freiheit. Wähle die Freiheit. Erlaube dir, das zu sein, was du bist: reines Gewahrsein. Der Raum, in dem alles geschieht. Spüre diese Weite, diese Leichtigkeit. Was für ein Frieden.
Alles ist gut
Denn nichts kann anders sein, als es ist. Könnte es das, wäre es anders. Unser Glück ist davon nicht abhängig. Wir sind das Glück. Drum braucht sich im Außen absolut gar nichts zu verändern, damit wir glücklich sind. Sobald wir der Realität die radikale Erlaubnis erteilen, so zu sein, wie sie ist, blüht unsere Lebendigkeit auf. Der Widerstand schmilzt, der Kampf hört auf. Wir ergeben uns, und wir sind frei. Und unser Erleben wandelt sich in Liebe.
Das Loslassen
Sie ließ los. Sie war frei. Weil das, was war, so viel schöner war als das, was hätte sein können.
